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© by Moonless 2007
Der Herr der Ringe - Die Gefährten
Frodo Beutlin ist ein junger Hobbit, der von seinem älteren Cousin Bilbo adoptiert wurde und mit diesem zusammen im Auenland lebt. Eines Tages verlässt Bilbo seine Heimat und übergibt Frodo fast alle seine Habseligkeiten, darunter auch einen ganz besonderen Ring.
Mittelerde wird immer mehr von Sauron, dem Herrscher des Bösen, bedroht und nachdem Gandalf seine Vermutung bestätigt findet, dass Frodos Ring der Eine Ring, der Beherrscher aller Ringe der Macht, ist, muss sein Plan zur Zerstörung des Ringes sofort durchgeführt werden.
Frodo flüchtet mit seinen Hobbitfreunden aus Hobbingen, immer bedroht durch die schwarzen Reiter, die den Ring der Macht suchen. In Bree treffen die Hobbits Streicher, den Waldläufer alias Aragorn, letzter Spross der Könige von Numenor. Mit Müh und Not schaffen sie es bis zur Furt des Silberlaufs, wo Bruchtal, das Reich von Elrond beginnt. Hier jedoch gelingt es den schwarzen Reitern fast, Frodo und den Ring in ihre Gewalt zu bringen. Der Elb Glorfindel und Gandalf eilen zu Hilfe und schaffen es, die Reiter in Flucht zu schlagen.
Nach Frodos Genesung beginnt der Rat von Elrond in Bruchtal, wo die Gruppe der neun Gefährten ausgewählt wird. Diese haben den Auftrag, bis zu den Schicksalsklüften vorzudringen, um den Ring in dem Berg des Feuers zu vernichten. Der Ringträger wird von den Hobbits Sam, Merry und Pippin, dem Waldläufer Aragorn, dem Elb Legolas, Gimli, dem Zwerg, von Boromir, einem Menschen aus Gondor und von Gandalf dem Zauberer als Anführer der Gruppe begleitet. Heimlich brechen sie ihre Reise an, scheitern aber am eisigen Berg Caradhras und nehmen den Weg durch die unheimlichen Minen von Moria. Dort stürzt Gandalf bei dem Kampf mit einem Balrog in einen Abgrund und Aragorn übernimmt die Führung. Im Land Lothlórien ruhen sich die Freunde aus, um dann gestärkt weiter entlang des Anduinstroms bis zu den Raurosfällen zu reisen, während sie die ganze Zeit von Gollum, jenem Wesen dem Bilbo einst den Ring stahl, verfolgt werden. Hier trennen sich die schicksalhaften Wege der Gefährten, denn als Boromir sich mit Gewalt den Ring beschaffen will, entscheidet sich Frodo, allein weiter zu reisen. Einzig sein treuer Freund Sam schließt sich in letzte Sekunde seinem Herrn an. Zu zweit machen sie sich auf den Weg nach Mordor.
Der Herr der Ringe - Die zwei Türme
Boromir stirbt noch nahe den Raurosfällen bei der Verteidigung von Pippin und Merry vor den Orks. Merry und Pippin werden daraufhin entführt. Aragorn, Legolas und Gimli nehmen die Verfolgung auf, nachdem sie als restlicher Teil der Gefährten ihren Begleiter Boromir in einem Elbenboot dem Anduin übergeben und ihn so bestattet haben.
In Parallelhandlungen werden die weiteren Erlebnisse aller Gefährten berichtet, nachdem sich die Gruppe getrennt hatte. Die Entführung und später die Flucht der beiden jungen Hobbits in den Fanggornwald, begünstigt durch einen Angriff der Reiter von Rohan auf die Orks, auch die Suche der drei übrigen Gefährten nach den Freunden und der Weg von Frodo und Sam wird erzählt. Aragorn und seine zwei Begleiter treffen Eomer, werden mit Pferden ausgerüstet, suchen die beiden Hobbits und reiten zu König Theoden, dem Herrn der Mark. Inzwischen ist Gandalf wieder aufgetaucht – nun aber als weißer Zauberer. Merry und Pippin begegnen den Ents in Fanggorn und brechen mit ihnen zur Zerstörung von Isengart auf, wohin auch die Krieger von Rohan, mit Theoden an der Spitze, reiten. Gandalf vernichtet den Stab des bösen Zauberers Sarumans und somit dessen Macht und die Gefährten lassen die Ents als Bewacher von Sarumans Burg Isengart zurück
Sam bahnt sich unterdessen mit seinem Herrn einen Weg durch die Berge des Emyn Muil. Frodo zähmt Gollum, ihren Verfolger und dieser führt sie durch die Toten Sümpfe. Da das schwarze Tor von Mordor unmöglich zu passieren ist, rät Gollum einen geheimen Eingang südlich im Schattengebirge zu benutzen. Auf dem Weg dorthin werden sie von Faramir und seinen Leuten aus Gondor aufgegriffen. Boromirs Bruder widersteht der Versuchung des Ringes und erlaubt ihnen die Weiterreise. Gollum will die Hobbits an die schreckliche Kreatur Kankra verraten und so geraten die beiden in die Fänge der Riesenspinne, der Bewacherin des geheimen Eingangs nach Mordor. Frodo wird vergiftet und Sam entscheidet sich, den Auftrag selbst auszuführen und seinen Herrn im Stich zu lassen, da er glaubt dieser sei tot. Doch ein Orkheer durchkreuzt sein Vorhaben.
Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs
Der Ringkrieg hat begonnen und Minas Tirith, die Pforte von Gondor, wird angegriffen. Das ganze Land wird von schwarzen Schatten bedroht und es bleibt sogar am Tage dunkel. Die Männer von Gondor kämpfen tapfer, sind aber anzahlmäßig unterlegen. Doch die Reiter von Rohan kommen zur Hilfe und auch Aragorn und die Dunedain kommen von Süden her mit eroberten Schiffen über den Anduin gefahren. Aragorn hatte die Pfade der Toten durchquert und mit dem Schattenheer im Gefolge die Feinde bei Pelargir vertrieben.
Minas Tirith hält den Angriffen nur bedingt stand, doch die Schlacht auf den Pellennorfeldern wird zu einer Schlacht großer Heldentaten. König Theoden wird verwundet und stirbt im Kampf. Seine Tochter Eowyn, die heimlich mitgeritten war, streckt mit Merry zusammen den Heerführer der Nazgul nieder und beide werden ebenso wie Faramir schwer verletzt. Denethor, der Truchsess von Minas Tirith, lässt sich von den dunklen Schatten des Bösen zur Verzweiflung treiben und will seinen Sohn Faramir mit sich in den Tod reißen, doch die schreckliche Tat kann im letzten Moment verhindert werden. Die Orks werden zurückgedrängt und die Feinde verstreuen sich. Die Völker sammeln sich und um das Auge Saurons vom Ringträger abzuwenden, marschieren sie zum Schwarzen Tor von Moria, um Sauron herauszufordern. Auch die Adler kommen zur Unterstützung herbei.
Inzwischen hat Sam herausgefunden, dass Frodo nicht tot ist, sondern nur betäubt wurde und macht sich mit Hilfe des Ringes auf die Suche nach seinem Herrn. Die Orks hatten ihn in den Turm von Cirith Ungol verschleppt. Sam erreicht den Turm zu einer günstigen Gelegenheit, denn die Orks haben sich gestritten und sich gegenseitig umgebracht. Frodo findet er gefangen im Turm und nachdem sie sich als Orks verkleidet haben, machen sie sich auf den Weg zum Schicksalsberg durch das Land des Schattens. Frodo ist am Ende seiner Kräfte, doch Sam rüttelt ihn immer wieder auf und ist die treibende Kraft auf dieser letzten Etappe. Noch immer verfolgt sie Gollum. Der Ring ist eine große Bürde und als sie endlich am Abgrund des Feuers stehen kann Frodo sich nicht von ihm trennen. Gollum aber hat seine Aufgabe noch zu erfüllen, wie Gandalf immer sagte, und so beißt er Frodo in seiner Gier nach seinem Schatz den Ringfinger ab und fällt überwältigt in die brennenden Abgründe. Der Ring ist zerstört und Saurons Macht vernichtet.
Sam und Frodo verlassen den Berg und einmal mehr erscheinen die Adler als Retter und tragen die kraftlosen Hobbits in Sicherheit. Die bösen Heere verlieren den Mut den Sauron ihnen eingeflößt hatte und das Ende des Ringkrieges ist ein siegreiches für die vereinten Völker. Aragorn, der wahre König mit den heilenden Händen, rettet die Verletzten in Minas Tirith und wird Herr von Gondor. Faramir verliebt sich in Theodens Tochter Eowyn und nach der Hochzeit herrschen sie über Ithilien. Arwen Abendstern heiratet Aragorn und unter vielen Abschiedsworten kehren auch die Hobbits in ihr Auenland zurück. Nach einer schrecklichen Überraschung in ihrer Heimat kann auch dieses letzte Unheil abgewendet werden. So endet die Geschichte des Ringkrieges und mit der Trilogie Der Herr der Ringe auch das dritte Zeitalter von Mittelerde, doch die Geschichte lebt weiter mit dem Anbruch des vierten Zeitalters ...
Frodo Beutlin


Frodo, der Sohn von Drogo, ist ein junger Hobbit mit einer Größe von 3-4 Fuß. Er wurde am 22. September 2968 nach dem Auenlandkalender geboren und lebt zusammen mit seinem Cousin Bilbo in Beutelsend in Hobbingen. Frodo wurde nach dem Tod seiner Eltern von ihm adoptiert. Am 33. Geburtstag bekommt Frodo den Einen Ring von Bilbo geschenkt, ohne zu wissen, welche Bedeutung dieses Schmuckstück haben wird. 18 Jahre später begibt er sich mit einigen Gefährten auf eine bedeutende Reise voller Gefahren, um Mittelerde von der bösen Macht des Ringes zu befreien. Er ist sehr mutig und tapfer, doch die Bürde des Ringträgers ist schwer und übt Macht über ihn aus. Frodos Reise leitet das Ende des Dritten Zeitalters ein.
Bilbo Beutlin

Bilbo, geboren am 22. September 2890 (Auenlandrechnung) ist ebenfalls ein Hobbit und der alternde Cousin des von ihm adoptierten Frodo. An seinem 111. Geburtstag (gleichzeitig auch der 33. Geburtstag Frodos) vererbt er diesem, nicht ohne Gandalfs Hilfe, seinen wertvollsten Besitz, einen Ring, den er auf einer früheren Abenteuerreise fand.
Seit dieser Wanderung in ferne Länder gilt Bilbo in Hobbingen als seltsamer Außenseiter und wird oft als verwirrter Geschichtenerzähler abgestempelt, der nur über seinen Büchern sitzt. Er verfasst liebend gerne Gedichte und Lieder über die Erlebnisse und Wesen aus fernen Ländern. Bilbo war lange Zeit der Ringträger, ohne von der Bosheit und Macht dieses Schatzes zu wissen. Seinen Lebensabend will er nun in Bruchtal verbringen und
überlässt Frodo neben dem Ring auch das Haus und die Möbel bei seinem spektakulären Abschied. Nach dem Ringkrieg verlässt er mit Gandalf, Frodo und anderen Mittelerde mit dem Schiff Richtung Westernis.
Samweis Gamdschie (Sam)

Von allen wird der gute Samweis, geboren im Jahre 2980, einfach nur Sam genannt. Er ist Frodos liebenswürdiger Gärtner und dessen bester und treuester Freund. Gandalf wählte ihn eher zufällig zum Reisebegleiter aus, nachdem Sam beim Lauschen erwischt wurde. Zusammen mit Pippin und Merry beobachtete Sam Frodo schon seit geraumer Zeit, da sie richtig annahmen, dass er mit Gandalf bald fort gehen würde. Die Freunde wollten ihn nicht alleine gehen lassen.
Bis zum Ende der Reise weicht Sam nicht von Frodos Seite und ist sogar die treibende Kraft beim letzten Abschnitt des Abenteuers. Aus Loyalität und tiefster Freundschaft zu Frodo nimmt er die Gefahren auf sich, obwohl er lieber im Auenland seinen beschaulichen Garten bestellen würde. Nach dem Ringkrieg heiratet er Rose Cotton, lässt das Auenland und seinen Garten mit einem Geschenk von Elbenherrin und Galadriel neu erblühen und führt ein glückliches Familienleben.
Peregrin Tuk (Pippin)


Peregrin hat den Spitznamen Pippin, ist ein junger, oft ungestümer Hobbit und ein langjähriger Freund von Frodo. Geboren wurde er im Jahre 2990 nach dem Auenlandkalender. Wie Merry und Sam will auch er Frodo nicht alleine reisen lassen und lässt sich von niemandem davon abhalten mitzukommen. Obwohl er oft allerlei Unsinn anstellt und sich als unverstandenes, unnützes Anhängsel fühlt, hält er sich tapfer. Bei den Raurosfällen wird er mit Merry von den Orks entführt und die Wege der Gefährten trennen sich. Wieder befreit, gelangt er zu den Ents im Fangornwald, von wo aus er gut gestärkt aufbricht, um mit den Ents Isengart zu zerstören. Danach wird Pippin ein Krieger von Gondor und kämpft beim Angriff auf Minas Tirith gegen die Orks.
Meriadoc Brandybock (Merry)

Meriadoc stammt von den eher hartgesottenen Hobbits der Brandybocks ab, die unten am Fluss Brandybock des Auenlandes wohnen. Er wird von allen nur Merry genannt und wurde im Auenlandjahr 2982 geboren. Zusammen mit den Hobbits Pippin und Samweis begleitet er Frodo auf dessen Reise.
Bei den Raurosfällen werden die Gefährten getrennt, Merry wird von den Orks gefangen genommen, kann sich jedoch befreien und gelangt zu den Ents im Fangornwald. Später wird er Schildknappe von Theoden , dem König von Rohan, und zieht mit den Rohirrimreitern in den Krieg um Gondor. Er wird von einem Ringgeist mit dessen Klinge verletzt, kann aber durch Aragorn geheilt werden.
Aragorn (Streicher)

Aragorn ist ein von Elben in Elronds Haus aufgezogener Mensch, der bald nach seiner Geburt im Jahre 2931 ohne Vater aufwuchs. Lange Jahre streifte er später als Waldläufer durch die Gegenden und kennt daher viele Wälder und Gebiete in Mittelerde. Er begleitet die Hobbits ab Bree, wo sie ihn als Streicher kennenlernen. Denn Aragorn hat viele Namen, doch in Wahrheit er ist Arathorns Sohn aus dem Stamm der Dunedain und somit rechtmäßiger Erbe des Throns von Gondor. Als ein enger Freund und Vertrauter von Gandalf übernimmt er nach dessen Sturz in die Abgründe von Moria die Führung der Gefährten.
Aragorn ist ein starker und edeler Kämpfer, im Krieg um Minas Tirith kommt er mit seiner Gefolgschaft der Dunedain über den Anduin siegreich zur Hilfe. Später wird er dort König und heiratet Arwen, die Tochter von Elrond.
Gimli Glóinssohn


Gimli ist der Sohn von Gloin und stammt aus der Sippe der Zwerge. Sein Vater gehörte damals der Gruppe an, die Bilbo auf seinen Abenteuern begleitete. Gimlis Waffe ist seine Axt, die sich besonders im Kampf gegen die Orks als wirksam erweist. Frodos starker und tapferer Freund führt die Gefährten außerdem durch die unterirdischen Gänge der Minen von Moria. Einst von Zwergenhänden geschaffen, fiel Moria in die Hände der bösen Schattengeister und Orks. Auf der Reise nach Mordor freundet sich der Zwerg mit Legolas dem Elben an, obwohl eine langjährige Feindschaft zwischen den beiden Sippen besteht.
Legolas


Als Sohn des Waldelbenkönigs Thranduil vertritt der tapfere Bogenschütze Legolas die Sippe der Elben bei den Gefährten. Legolas ist mindestens sechs Fuß groß und seine Heimat ist der Düsterwald. Auf leichten Füßen begleitet er seine Freunde geräuschlos und ist wegen seiner scharfen Augen, die in weite Ferne sehen können, oft eine große Hilfe. Er scheint nie zu schlafen, wie die anderen, und wirkt auf seine elbische Weise sehr geheimnisvoll. Obwohl Zwerge und Elben sich generell seit Generationen nicht mögen, freundet sich Legolas mit Gimli an. Die zwei bald unzertrennlichen Freunde haben ihren Spaß daran, ihr Können an der Zahl der niedergestreckten Orks zu messen und zu vergleichen. Gemeinsam lernen sie die Interessen und Vorstellungen des jeweils anderen kennen und verstehen und gehen nach dem Ringkrieg gemeinsame Wege durch Mittelerde, um gegenseitige Versprechen einzulösen.
Galadriel

Als Frau von Celeborn ist sie die Herrin des Goldenen Waldes Lothlórien. Sie ist eine der ältesten und edelsten Elben auf Mittelerde, sehr groß und schlank und mit goldenem Haar. Sie ist die Großmutter von Arwen, Abendstern. Galadriel trägt einen der drei Elbenringe, besitzt damit große Macht und Weisheit. Ihre Schönheit ist unbeschreiblich. Die Gefährten machen auf ihrer Reise eine erholsame Rast in Lothlórien, bei ihrem Aufbruch werden die Besucher von Galadriel jeder auf eine andere Weise beschenkt. Nach dem Ringkrieg verlässt Galadriel Mittelerde zusammen mit Elrond, Frodo, Gandalf und Bilbo in Richtung Westernis.
Elrond

Elrond ist ein Halbelb, er gründete Bruchtal als Zufluchtsort vor Sauron. Als Sohn von Earendil und Elwing in Arvernien geboren war er einer der ältesten Elbenfürsten und hat immer noch großen Einfluss auf die wichtigen Entscheidungen in Mittelerde. Deshalb wird auch in Bruchtal der Rat von Elrond einberufen, wobei die Gefährten für Frodo ausgewählt werden. Elrond, der Herr von Bruchtal ist der Vater von Arwen. Als Ziehvater nahm er auch Aragorn in seinem Haus auf. Später überquert er von den grauen Anfurten aus mit Galadriel, Gandalf und den beiden Beutlins den Ozean in Richtung Westernis.
Arwen


Arwen ist die schöne Tochter von Elrond. Als Enkelin von von Galadriel lebt die Elbin lange Zeit in Lothlórien und wird dort Undomiel genannt, was so viel bedeutet wie Abendstern. Die dunkelhaarige und rätselhafte Arwen begegnete von Aragorn in jungen Jahren im Garten bei Elronds Haus. Seitdem fühlen sich die beiden auf immer verbunden und füreinander geschaffen, doch erst als Aragorn am Ende des Krieges König von Gondor wird, heiraten sie. Arwen entscheidet sich mit dieser Liebe gegen die Unsterblichkeit der Elben.
Theoden

Theoden ist der Sohn von Thengel und der 17. König der Mark in Rohan. Er ist groß und königlich, dennoch lässt er sich schon lange von seinem hinterhältigen Berater Grima Schlangenzunge falsche Ratschläge geben und einreden, dass er krank sei. Theoden merkt nicht, dass damit seine Macht gemindert und in Zaum gehalten wird. Erst nach der Befreiung von Grima durch Gandalf und einige der Gefährten fühlt er sich wiederbelebt und führt die Rohirrim selbst in die Schlacht nach Gondor. Auf den Pelennorfeldern stirbt der König bei der Verteidigung von Minas Tirith und Eomer wird neuer König der Mark.
Eomer


Eomer ist der Neffe von Theoden und der Bruder von Eowyn. Er ist ein tapferer Krieger und groß gewachsen. Da Theodens Sohn in einer vorigen Schlacht starb, ist Eomer zum Nachfolger bestimmt worden. Nach dem Tod Theodens auf den Pelennorfeldern wird Eomer zum 18. König der Mark.
Eowyn


Sie ist die Nichte von König Theoden und pflegte ihn lange Jahre, da sie in dessen Haus aufwuchs. Als Gandalf und Aragorn den König von dessen Ratgeber Grima Schlangenzunge befreien, verliebt sich Eowyn in Aragorn. Ihre Liebe wird jedoch nicht erwidert, denn Aragorns Herz gehört Arwen. Eowyn ist die Schwester von Eomer und als die Männer von Rohan in den Krieg ziehen, verkleidet sie sich als Mann namens Dernhelm, nimmt Merry heimlich mit auf ihr Pferd und reitet todesmutig in den Kampf. Bei der Begegnung mit dem Heermeister der Ringgeister gelingt es ihr zusammen mit Merry, diesen zu töten. Beide werden aber gefährlich verletzt. Nach der Rettung durch Aragorns heilende Hände lernt sie in den Gärten von Minas Tirith Faramir kennen, den sie später heiratet. So wird sie nach dem Ringkrieg die Herrin von Ithilien.
Denethor der II

Denethor II war der 26. und letzte Herrschende Truchsess von Gondor. Er ist der Vater von Boromir und Faramir und muss die gewaltige Stadt Minas Tirith vor Saurons Armeen schützen. Nach der Nachricht vom Tod Boromirs fällt er in eine tiefe Depression. Denethors Wille wird gebrochen, und er verbrennt sich in einem letzten Akt der Verzweiflung auf einem Scheiterhaufen.
Boromir

Boromir, der älteste Sohn von Denethor II , ist ein fast sechs Fuß großer, dunkelhaariger Krieger mit stolzem Auftreten. Sein Vater ist der Truchsess der Stadt Minas Tirith im Lande Gondor. Boromir wurde ausgesandt, um Neuigkeiten über den Schattenkrieg zu erfahren und Hilfe zu erbeten. Im Rat von Elrond wird er zum Mitglied des Bundes bestimmt und ist somit ein Gefährte des Ringträgers. Doch die Macht des Ringes verführt ihn. Er versucht Frodo den Schatz abzunehmen, um ihn zur Rettung seines Volkes einzusetzen. Boromir stirbt im Jahre 3019 am Ende des ersten Teils, während er verzweifelt versucht Merry und Pippin vor den Orks zu schützen.
Faramir

Faramir ist der jüngere Bruder von Boromir und folglich der 2. Sohn von Denethor, dem Truchsess von Gondor. Faramir hat eine weniger kämpferische Natur als Boromir, ist eher sanftmütig und freundlich. Obwohl er Kriege verabscheut ist er ein tapferer und guter Kämpfer, der seinen Soldaten ein edler und respektierter Anführer ist. Bei einem Kampf vor den Mauern von Minas Tirith wird er von einem Nazgul schwer verletzt und zurück in die Stadt gebracht. Gerade noch den wahnsinnigen Doppelmord-Ideen seines Vaters entkommen, wird er in den Stätten der Heilung von Aragorn gerettet. In der folgenden Zeit der Genesung lernt er Eowyn kennen, verliebt sich in sie und versucht diese um ihren Vater und Aragorn trauernde Frau für sich zu gewinnen. Nach Kriegsende heiraten beide und leben fortan als Herr und Herrin im Lande Ithilien.
Gandalf

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Gandalf der Graue ist einer der ältesten und mächtigsten Zauberer von Mittelerde. Seine Erscheinung gleicht der eines alten Mannes mit weisem Gesicht und langem grauen Bart. Schon immer ein Freund Bilbos, begleitet er nun auch Frodo auf seiner Reise und führt die Gruppe der Gefährten. In Elronds Rat ist er der wichtigste Entscheidungsträger, denn er ist der einzige, der die ganze wahre Geschichte von Sauron und dem Ring kennt. Als Führer und Beschützer wird er trotz (oder wegen) seiner Verschwiegenheit sehr verehrt.
In Moria verliert er den Kampf gegen ein Schattenwesen, genannt Balrog, und stürzt in einen feurigen Abgrund. Die Valar lassen ihn jedoch seinen Auftrag vollenden. Als Gandalf der Weiße kommt er den Freunden noch einmal zu Hilfe, wird Saurons größter Gegner und agiert als Führer der Völker von Mittelerde im Kampf gegen die Schatten von Mordor.
Gollum


Gollum ist im Film ausschließlich als eine computergenerierte Figur zu sehen. Er ist ein schizophrenes Wesen,denn früher war er der Hobbit Smeagol vom Stamm der Starren. Als er mit seinem Freund Deagol am Fluss unterwegs war, fand Letzterer den Einen Ring im Wasser, der Isildur bei seiner Flucht vom Finger geglitten war. Smeagol war sofort so verrückt nach dem Ring, dass er seinen Freund umbrachte, um ihn zu bekommen. Er entdeckte, dass der Ring ihn unsichtbar machen konnte und benutzte ihn oft. Schließlich wurde er absonderlich und stieß Laute aus, die nach Gollum klangen, was ihm seinen neuen Namen einbrachte. Seine Sippe verstieß ihn, und Gollum zog sich in eine dunkle Höhle zurück, weil ihm das Tageslicht durch den Ring zur Qual wurde. Schließlich nahm ihm Bilbo den Ring ab, und Gollum suchte daraufhin jahrelang nach diesem.
Der Ring hat ihn so verdorben, dass er durch und durch schlecht ist und vor nichts zurückschreckt, um den Ring, den er meinen Schatz nennt, zurückzubekommen. Das scheue, zeitweilig hündisch unterwürfige und bösartige Wesen murmelt ständig, spricht mit sich selbst, zischt, lispelt und winselt. Er führt Frodo durch die Totensümpfe und zum Schicksalsberg.
Saruman

Saruman ist das Oberhaupt aller Zauberer und hat eigentlich einen höheren Rang als Gandalf. Er lebt in Isengart am südlichen Ende des Nebelgebirges. Trotz seiner Weisheit gerät er unter den bösen Einfluss des mächtigen Ringes und wird ein Verbündeter von Sauron.
Saruman will den Ring an sich reißen. Über den Palantir, eine magische Kristallkugel, hält er Kontakt zu dem bösen Herrscher von Mordor. Nach der Zerstörung von Isengart durch die Ents schließt er sich zusammen mit Grima, dem verbannten Ratgeber von Theoden, in seinem Turm ein. Doch Gandalf kann ihn besiegen und als der Stab Sarumans zerbricht, verliert er seine Macht. Um sich wenigstens an den Hobbits zu rächen, leitet er die langsame Zerstörung des Auenlandes ein, doch obwohl die Hobbits nach dem Ringkrieg schon vieles verändert vorfinden, kommen sie noch nicht zu spät.
Sauron


Sauron, der dunkle Herrscher, schmiedete vor Jahrhunderten den Herrscherring, der ihm einen großen Teil seiner Macht verlieh. Er herrscht über das Land Mordor, wo auch der Schicksalsberg liegt, in dem das einzige Feuer brennt, das den Einen Ring zerstören kann. Zu Saurons Dienern zählen die neun Ringgeister, die er durch ihre Ringe in seinen Bann zog...